Unser Schützenfest 2010Vier Tage im Regiment sind wunderschön, vergehen allerdings auch viel zu schnell wieder. Und auch dieses Mal können wir wieder behaupten - es war das schönste Fest, an dem wir teilnehmen durften. Bemerkenswert war, wie sich die Stimmung jeden Tag immer noch weiter gesteigert hat. Am Montagabend haben die gesamten Schützen im Takt ihrer beiden Könige Heinz-Peter Kreuel und René Zehnpfennig die Tanzfläche in ein Ruderboot verwandelt.
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Nach nun 30 Jahren war es an der Zeit mit den historischen Nachbildungen des Vorderladers der Marke Brown Bess zu marschieren. Auch haben wir die historisch korrekten Griffe nach Kommandos einstudiert und bei den Paraden vorgeführt. Ferner ist unsere Kindertruppe unter unserem Fahnenjunker Moritz Friedeler erstmalig in der historisch korrekten Uniform angetreten. Dieser junge Truppenteil war eine richtige Augenweide für die vielen Zuschauer, welche die Paraden an den Straßerändern oder auf den Tribünen beobachtet haben. Besonderer Dank gebührt in diesem Jahr unserem Spieß Klaus Urbanski. Er hat das Wunder vollbracht aus einem Dutzend Zivilisten eine Einheit zu schmieden, die – sogar vor einem kritischen Publikum - historisch korrekte Exerzierübungen vorführen konnte. Alle Achtung für diese Meisterleistung. Allerdings sind die Ausbildungsmethoden für den Laien auch überaus interessant. So werden zum Beispiel die neuen Rekruten für lediglich zu erwartende, nie begangene, Missetaten zum Spießrutenlauf „verdonnert“. Unserer Hauptmann a.D. Stefan Mosch war in diesem Jahr erstmalig im Regimentsstab anzutreffen und ist dort postwendend zum Leutnant befördert worden. Als neuer Zugführer hat der frischgebackene Oberleutnant Stefan Friedeler die roten Friderizianer bei den Paraden angeführt. Ihm folgten unser Fahnenunteroffizier Alexander Marx und unser Trommler Ralf Meese. Dahinter liefen die roten Friderizianer in 3er-Reihen – und dank der Leidenschaft unseres Trommlers - immer gut im Takt. Von der erweiterten Kindertruppe sowie „den Griffen nach Kommandos“
schienen die Zuschauer wirklich beeindruckt, denn wir hörten die Leute
abends am und im Zelt tuscheln „Präsentiert das Gewehr“ oder „Augen
rechts“. Das war sicherlich auch ein Verdienst der Präsentatoren, welche
die Paraden, erneut sehr kurzweilig, interessant und informativ
moderierten, so dass sich die Zuschauer unsere Auftritte zusammen mit
den entsprechenden Hintergrundinformationen genießen konnten. Abschließend wollen wir schon einmal auf das nächste Schützenfest verweisen, wo wir sicherlich für die Zuschauer wieder die eine oder andere Überraschung/Neuerung parat haben werden. Also bis zum nächsten Schützenfest 2012 und „Gut Schluck!“ |
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